Robert Jay - sing sing sing with a swing

„It don’t mean a thing if it ain’t got that swing“ - dieser Song von Fitzgerald und Ellington beschreibt Robert Jay wohl am treffendsten, lebt der geborene Düsseldorfer Sänger doch ganz für die Musik. Abseits von Mainstream und der allzu gängigen Reproduzierbarkeit in der Musikindustrie begeistert Robert Jay vor allem mit einem – seiner Stimme.

Der Werdegang des Musikers ist dabei mehr als außergewöhnlich, war Robert doch vor seiner musikalischen Karriere viele Jahre erfolgreich in der Wirtschaft tätig. Erst mit Anfang dreißig fand er durch Zufall seinen Weg zur Musik und begeistert seitdem vor allem mit Swing-, Jazz- und Soularrangements.

what a difference a day made
Ganz zufällig machte Robert eines Tages die Bekanntschaft mit einem Vocal Coach der New York Metropolitan Opera. Und wie schon in dem Song „What a difference a day made“, den Robert auf seiner CD „SWING IT“ auch neuinterpretiert hat, gesungen wird - manchmal verändert ein einziger Tag einfach alles. So war es auch für Robert Jay, der mit bürgerlichem Namen Robert Jansen heißt. Plötzlich war wurde ihm klar: „Musik ist einfach das, was mich erfüllt, das was ich kann und machen will.“ Daher begann er mit einer klassischen Gesangsaussbildung und spezialisierte sich später bei Helen Sachs (Member of the International Jazz Federation).

all or nothing at all
Es ist kaum verwunderlich, dass Roberts Entschluss, seine frühere Karriere zu beenden, und sich ganz auf die Musik einzulassen belächelt und als aussichtslos abgestempelt wurde. Gerade in der heutigen Zeit, in der Schnelllebigkeit, Austauschbarkeit und Flüchtigkeit die bestimmenden Prämissen unseres Alltags zu sein scheinen, ist es selten, jemanden anzutreffen, der aus Überzeugung zu dem steht, was er tut. Zudem war er doch kein „Jungspund“ mehr, der aus jugendlichem Leichtsinn heraus handelt. Doch gerade seine Lebens- und Berufserfahrung als so genannter „Best Ager“ halfen ihm, sich im harten Musikbuisness durchzusetzen.

my way
Ohne Kontakte machte er sich Schritt für Schritt einen Namen und schaffte dabei das, was den meisten Künstlern verwehrt bleibt - er konnte sich seine Unabhängigkeit bewahren und eigenständig Entscheidungen treffen, wie beispielsweise, nur auf Englisch zu singen. 2006 eröffnete er in Düsseldorf den JR Club, für den er viele renommierte Musiker, wie Weltklasse Drummer Willy Ketzer engagierte. Der internationale Durchbruch gelang ihm schließlich 2010, als er gemeinsam mit dem japanischen Star Shoukichi Kina auf Tournee ging. Als erstem Künstler überhaupt erlaubte ihm Kina, seinen Megahit „Hana“, der mit mehr als 30 Millionen verkauften Tonträgern das dritt meistverkaufte Lied der Welt ist, neu zu vertonen, zu arrangieren und in englischer Sprache zu veröffentlichen.

sing sing sing with a swing
Robert Jay wohnt in Kitzbühel und auf Mallorca.  Ende 2016 begann die Zusammenarbeit mit dem Musikstudio Team33, unter der Leitung von Erfolgsproduzent Luis Rodriguez, mit dem er derzeit an seinem neuen Album arbeitet.